Bilderserie zur Spiralschale

So, da ist der letzte Stammtisch schon wieder rum und ich glaub ich hab fast keine Fotos gemacht. Also bin ich ein wenig abhängig von meinen Besuchern. Und das waren dieses mal viele… Ich glaub wir waren rund 20 Leute und die Werkstatt war fast voll. Dank der Heizung, die ich letztes Jahr gebraucht gekauft hatte, musste auch keiner frieren.
Hier zeig ich mal eine Bilderserie über meinen TEST zur Schale…

Ja, was soll ich sagen. Das Thema war die Spiralschale wie in der Ankündigung erwähnt. Ich hab das Bild gesehen und war im ersten Moment verwundert, doch dann hab ich die Leimfuge entdeckt und hatte recht schnell eine gute Vorstellung, wie es gemacht wurde. Ich hab es kurz in unserer WhatsApp Gruppe vorgestellt und ein paar haben sich sogar daran versucht. Das hat mich unheimlich gefreut!
Gut, ich hatte große Sprüche gemacht, also musste ich das auch vorher mal testen, wie es so geht. Dazu hab ich auch eine Bildserie gemacht.

Alles beginnt mit zwei quadratischen Brettchen, die über eine Papierverleimung verbunden sind. Ich hatte hier 4 Bretter mit 10x20cm benutzt und zu zwei quadratischen Rohlingen zusammen geklebt. Dann ging es ans anzeichnen, was ich beim ersten mal direkt falsch gemacht hab 😀 Aber dann auch berichtigt. Erklärung dazu gab es an dem Sonntag. Aufspannung war etwas Abenteuerlich, dank der Exzentrizität (heißt das so) war auch ordentlich Unwucht und da hat es meine 450kg Bank auch etwas gewackelt… Aber dank FU bekommt man das schön in den Griff… Dann nur noch auf die Finger aufpassen und schön die Mulden ausdrehen. Hierfür hatte ich mir mit dem 3D Drucker kleine Schablone gedruckt, um zu sehen ob ich jede Aushöhlung gleich mache. In dem Bild mit der Schablone kann man gut sehen, da muss noch etwas mehr Material raus. Das Ergebnis des Exzentrischen Teils seht ihr im letzten Bild.

Das Gegenstück war einfacher… Zentrisch aufspannen und dann die Ringe drechseln. Hier wurden mit der Schablone wieder ständig überprüft. Das Ergebnis beider Schalen nebeneinander sah ganz spannend aus, aber passt es auch?

Das tolle an der Papierverleimung ist, man hat keinerlei Verlust durch sägen. Die Bretter können sehr einfach mit einem Messer an der Klebenat geteilt werden und müssen dann nur noch einmal mit der großen Schleifscheibe oder ähnliches die Papierreste abgeschliffen werden. Zusammengelegt war ich dann total hin und weg vom Ergebnis… Man erhält zwei quasi identische Schalen und braucht nur recht wenig Nachbearbeitung.

Ich hab die Schale, bzw das Brett, noch nicht fertig gemacht, denn so richtig weiß ich nicht, was man damit anfangen soll 😀 Die Auskerbung in dem 20cm Brett sind 30mm Halbkugelförmig. Die Stege, die ich stehen gelassen habe ca 5mm. Was tut man da jetzt rein? Ich bin noch unsicher…
In erster Linie war es für mich ein Test zu sehen, ob und wie es funktioniert… Und ich bin total zufrieden, dass es funktioniert hat 😀 Aber regelmäßig mag ich das nicht herstellen.

An unserem Stammtisch bin ich für die Besucher auf einige Probleme eingegangen. Ich hab von einigen Hinweise für bessere (sicherere) Spannmöglichkeiten bekommen. Ideen um die Spirale spiralförmiger zu bekommen und hatte insgesamt einen richtig schönen Austausch. Dies werde ich in einem extra Beitrag mit Bilder zum Treffen noch mal anschneiden. Schade für alle, die das Treffen verpasst haben 😀

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