Über Mario Dejung

Hier will ich mich mal vorstellen. Ich bin der Mario und wurde 1982 im wunderschönen Rheinhessen geboren und lebe (mittlerweile wieder) hier mit meiner Familie. Ich startete 1998 nach der Schule eine Ausbildung zum Elektriker im Nachbarort und konnte auf 3 Jahre verkürzen. Danach besuchte ich noch einmal die Schule um mein Fachabitur nachzuholen. Bevor ich dann mit dem geplanten Studium der Elektrotechnik anfangen konnte, absolvierte ich noch 10 Monate Zivildienst in einer Obstbau Lehr- und Versuchsanstalt.

In der Zeit zwischen Fachabitur und Zivildienst kam ich dann vermehrt in Kontakt mit Computern und lernte auch etwas zu programmieren. Durch einen guten Schulfreund bekam ich einen Hinweis auf ein neues Studienfach „Bioinformatik“, dass sich recht interessant anhört und ich entschied mich, mich einzuschreiben. Während der Studienzeit absolvierte ich ein Auslandssemester an der Oklahoma State University OSU und beendete mein Studium als Diplom Bioinformatiker an der TH (früher FH) Bingen.

Chemie Praktikum 2004

Während der Praxisarbeit an der Universität Mainz konnte ich in die Technik der 3D Elektronenmikroskopie rein schnuppern und bekam das Angebot in dieser Richtung zu promovieren. 2014 Konnte ich dann endlich meine Urkunde mit Dr. rer. nat. in der Hand halten und durfte mir einen echten Job suchen.

Nach der Promotion startete ich in dem noch recht jungen Institut für Molekulare Biologie (IMB) in Mainz, in dem ich bis heute in der Proteomics Core Facility angestellt bin. Hier kümmere ich mich um die Auswertung der Biologischen Daten von Nutzern der Facility. Weiterhin entwickle ich Software zur Analyse dieser Daten und arbeite stark in der Forschung mit.

Obwohl ich meine Arbeit wirklich sehr gerne ausübe, fehlt mir mehr und mehr meine Handwerkliche Tätigkeit. Etwas zu erschaffen, was man anfassen kann, und nicht nur Code Zeilen.
Um diese weniger vergänglichen „Dinge“ festzuhalten habe ich diese Internetseite erstellt. Sie soll mal so eine Art Tagebuch für mich und Interessierte darstellen und zeigen, wie ich mich im Laufe der Zeit weiter entwickle. Hierfür wollte ich in unregelmäßigen Abständen ein paar Werkberichte und kurze (für mich amüsante) Geschichten einstreuen. Oder eben einfach Werkstücke vorstellen, die ich in meiner Werkstatt verbrochen habe.

Meine Hobbys

Als wir in unser aktuelles Haus gezogen sind, ein Altbau von 1892, war der Plan, viele Möbel für die kleinen Zimmer selbst herzustellen, damit der Platz optimal genutzt werden kann. Und, obwohl meine Holzwerkstatt im Keller des Hauses schon rund 4 Jahre besteht, habe ich bis heute nur einen Schrank gebaut. Die Werkstattmöbel zähle ich jetzt mal nicht, da wurde kein besonderer Wert auf Ästhetik gelegt.

Warum die Produktion der Spezialanfertigungen so schleppend läuft, ist mein Hobby Drechseln. Ich habe mich Ende 2018 mit dem Drechselvirus infiziert und mache seit dem in meiner Freizeit quasi nur noch Holz rund 🙂 Und nicht nur Holz, seit Kurzem versuche ich mich auch an der Metallbearbeitung mit einer geliehen kleinen Drehbank. Als auch an der Blechbearbeitung, weil ich gerade versuche das Metalldrücken zu erlernen.

Da mich die Arbeit an den Maschinen extrem Glücklich stimmt und mir auch in der Corona Zeit immer Spaß gemacht hat, habe ich die Seite „good rotations“ genannt, denn alle diese Maschinen lassen die Werkstücke rotieren.

Mit der schönste Moment beim Drechseln, das Schaleninnere aushöhlen bei frischem Holz 🙂
Hier Thuja, vor 2 Wochen geschlagen.

Weitere Interessen

Auch wenn es schwierig ist, dies unter Interessen aufzulisten 😀 aber ganz vorne steht immer die Familie. Dies bedeutet, dass ich meine Hobbys meist dann ausübe, wenn meine Frau oder meine zwei Kinder, keinen Bedarf an meiner Anwesenheit haben 😀
Dies führt oft dazu, dass meine Werkstattstunden entweder Abends ab 21 Uhr beginnen, oder auch gerne morgens ab 5:00 Uhr 🙂 Auch wenn dies Keiner so richtig nachvollziehen kann. Ich mag es, morgens nach dem Aufstehen und vor dem Frühstück, erst mal ein paar Späne zu machen.

Neben meinen bisher genannten Hobbys hatte ich früher das Laufen für mich entdeckt. Hier waren meine größten Erfolge ein Halbmarathon mit 1:50h und ein Marathon mit 4:07h. Leider, zum Leitwesen meiner Waage und meiner Klamotten, wurde dieses Hobby immer mehr und mehr durch das Drechseln verdrängt. Zur Zeit fehlt mir oft die Zeit und Motivation wieder mit dem Laufen anzufangen. Aber eventuell wird sich das ja mal wieder ändern. Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Hamburg Marathon 2016 mit den Early Bird Runners Mainz

1 Kommentar

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Hallo Mario,
ich bin der Hans, 74 Jahre alt, wohne in der Nähe von Karlsruhe und habe Deine HP über die Zerspanungsbude gefunden.
Deine HP gefällt mir. Handwerk ist auch meine große Leidenschaft. Du bist heutzutage schon eine Ausnahme mit Deinem Interesse für (alte)Maschinen.Wenn ich alles zusammen rechne, komme ich auf etwa 600 qm Werkstattfläche.Maschinen/Werzeug habe ich gewissermaßen gesammelt, weil ich alles mache, Holz und Metall.Kreisschere selbstverständlich! Nur drücken habe ich noch nicht gemacht.

Mein größtes Projekt war mein Fachwerkhaus (nach alter Väter Sitte) welches ich komplett und alleine gebaut habe, usw, usw.
Wenn Du möchtest, könnten wir uns ja mal unterhalten. Wird bestimmt nicht langweilig.

Viele Grüße
Hans

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